Medizinische Hintergründe


Was schmeckt kann trotzdem gesund sein!

Brot, Wein, Salz und Oliven! So beschreibt der römische Senator Cato die Ernährung der Bauern. Die traditionelle mediterrane Küche erfüllt alle Anforderungen an eine gesunde bedarfsgerechte Ernährung. Im Vordergrund steht die Vielfalt der pflanzlichen Lebensmittel als Hauptbestandteile der täglichen Kost wie Gemüse, Obst, Brot und Teigwaren. Die Produkte werden möglichst wenig verarbeitet und kommen frisch, je nach Saison und Region, auf den Tisch. Olivenöl ist die Hauptfettquelle. Durch verschiedene Studien ist belegt, dass die mediterrane Ernährungsweise der Gesundheit förderlich ist, z.B. durch den niederen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, dem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, an Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Mikronährstoffen. Auf Grund dieser Zusammensetzung dient diese Ernährungsform der Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen. Im Vergleich zu der mitteleuropäischen Kost weisen die Lebensmittel aus Südeuropa einen geringeren Gehalt an unerwünschten Inhaltsstoffen, wie gesättigten Fettsäuren, Trans-Fettsäuren sowie Cholesterol auf. Dafür enthalten sie mehr komplexe Kohlenhydrate, Vitamine und Antioxidantien.  

 

Auch der Wein ist Bestandteil der mediterranen Kost. Er ist nur eine Komponente, die im Zusammenwirken mit den anderen wirklich gesunden Nahrungsmitteln, ein Zwitterdasein führt, dass der Selbstverantwortung des Einzelnen unterliegt.

Die mediterrane Kost, die Genuss und Lebensfreude symbolisiert, könnte für viele Menschen zu einer schmackhaften und damit dauerhaften gesunden Alternative zur bisherigen fettreichen und ballaststoffarmen Ernährung werden.

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