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Identität
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Die Identität
Der Baum
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Oliven gehören zu der botanischen Gruppe der "Sativa", und diese zusammen
mit dem Vetter "Oleaster" zu einer Subspe zies der "Oleo europaea",
der Urvater aller Olivenbäume. Sie gedeihen vorzüglich in einem Klima
mit heißen, trockenen Sommern und kühlen Wintern mit mäßigen Regenfällen,
wie man es z.B. in Portugal antrifft. Olivenbäume sind nicht sehr
anspruchsvoll und können auf hartem, steinigen Boden, welcher für
viele andere Pflanzenarten ungeeignet ist, bestens gedeihen. Seine
Lebenszeit kann im Einzelfall über 1000 Jahre betragen, während denen
er fruchtbar bleibt. |
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Die Etymologie
Es gibt zwei Ursprünge des Wortes "Olive", einen europäischen und einen
asiatischen, welche ihre geographische Abstammung aufzeigen. Das Wort kann
zurückverfolgt werden bis zum griechischen Wort "elaiwa" und dem semitischen
Wort "ulu", die im lateinischem zu "Oleum" wurden. Das im portugiesischem
verwendete Wort "azeite" kommt von "zait", abgeleitet aus dem arabischen
("at- zait" im Sprachgebrauch).
Seine Geschichte
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Seit
dem Altertum hat der Ölbaum den Menschen auf seinem Weg durch die
Geschichte begleitet. Es wird vermutet, daß schon 6000 v. Chr. Oliven
angebaut wurden. Ob Ägypter, Griechen oder Römer, Olivenbäume spielten
in Leben, Handel und Ernährung stets einegroße Rolle. Eingelegte Oliven
wurden den Pharaonengräbern für das Leben nach dem Tod beigegeben,
die Römer aßen die Oliven als Vorspeise und Aphrodisiakum. In den
Ruinen von Pompeij wurden bei archäologischen Ausgrabungen, Berge
mit Tonscherben und zerbrochener Olivenölkrüge gefunden. Die Römer
waren es, die diesen knorrigen Baum verarbeiteten, bis dann die Spanier
im 16.Jh. die Pflanze nach Peru brachten und sie von dort über Mexiko
bis Kalifornien gelangte. |
In Australien und in Südafrika wird der Baum seit dem späten 19. Jh.ebenfalls
angebaut. Und sowohl in der Bibel als auch im Koran werden die wohlschmeckenden
Olivenfrüchte erwähnt. Seit altersher gilt der Olivenbaum als ein Symbol.
In der heutigen Zeit ist der Olivenzweig als Symbol der Vereinten Nationen
bestens bekannt.
Die Mythen
Der ionische Mythos beschreibt, daß Zeus der Göttervater, die attische Halbinsel
demjenigen der Götter oder Göttinnen versprach, der das originellste und
zugleich nützlichste Geschenk bringen würde. Athene, die Göttin der Weisheit,
gewann gegen Poseidon dem Gott der Meere, da ihr Geschenk ein Olivenbaum
war, ein Symbol für Frieden und Wohlstand. So gab die Göttin der Stadt Athen
ihren Namen und der wertvolle Olivenbaum wurde an den heiligen Hängen der
Akropolis angepflanzt. Die kretische Mythologie besagt, daß Pallas Athene
auf der Insel Kreta geboren wurde, an der Mündung des Flusses Triton, und
sie hat natürlich den heiligen Baum dem Volk der Kreter geschenkt. Eine
dritte Sage erzählt, wie Daktylos Herkules mit den minoischen Schiffen bis
zum Peleponnes reiste, um dort den Olivenbaum an die Bewohner des Festlandes
weiterzugeben.
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