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Olivenöl, das
im Kühlschrank aufbewahrt wird, flockt bei niedrigen Temperaturen
naturgemäß aus. Erkennbar ist dies durch "schwebende
weißlich wirkende Schneeflocken", die sich im inneren der
Olivenölflasche bilden und sich immer mehr verdichten. Dieser
Prozeß ist etwa bei 10°C zu beobachten.
Dies bedeutet keine Qualitätsminderung oder dessen Verlust, sondern
ist vielmehr ein Zeichen seiner Naturbelassenheit. Vor Gebrach, sollten
Sie das Olivenöl jedoch bei Zimmertemperatur wieder klar werden
lassen. Durch Erwärmung lösen sich die Flocken rasch wieder
auf.
Belassen Sie Ihr Olivenöl immer in
der Originalverpackung und füllen Sie nur die verwendbare Portion
für die nächsten Tage in eine Glaskaraffe um, falls es
erforderlich ist, da bei einem längerem Verbleib in einer solchen
Karaffe, schneller Sauerstoff in das Olivenöl gelangen kann
und es so leichter ranzig wird.
Sein bestes Aroma entfaltet Olivenöl
bei Zimmertemperatur! Für das Würzen, Marinieren und erstellen
von Salatdressings sollte das Olivenöl am besten etwas mehr
als Zimmertemperatur haben, da es sich dann am schnellsten mit den
anderen Zutaten verbindet und die Vitamine der Salate freisetzt.
Olivenöl ist äußerst vielseitig verwendbar, wie
die mediterrane Küche beweist. Gerichte von einfach bis raffiniert
bekommen mit Olivenöl südliches Flair. Schon wenige Tropfen
Olivenöl runden das Aroma von Saucen, Suppen und gedünstetem
Gemüse ab. Fisch und Steaks werden besonders zart und schmackhaft,
wenn man sie einige Stunden vor dem Braten mit Olivenöl, Knoblauch
und Kräutern mariniert. Marinierte Oliven, oder Oliven in Salzlake,
sind beliebt und bekannt als Vorspeise. Es sind kleine Appetithappen,
die vor der Hauptspeise gereicht werden.
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